Die Redaktion feder.leicht aus Eisleben war zu Gast bei der Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg – in der Papierwerkstatt „FAIRklemmt“ und in der Papiermühle Weddersleben. Dort wird deutlich, wie viel Handwerk, Geschichte und Erfahrung in einem Blatt Papier stecken.
Wie wird Papier gemacht? Was passiert mit altem Papier? Und was bedeutet es, gemeinsam etwas herzustellen, das so alltäglich und zugleich wertvoll ist?
Ergänzt wird die Sendung durch ein Gespräch mit einem Buchbinder und Drucker aus den Werkstätten in Eisleben.
Eine zweistündige Sendung mit vielen Stimmen und Perspektiven – nah dran am Material und an den Menschen, die damit arbeiten.
Wie denken Menschen über Halle-Neustadt? Was gefällt ihnen an ihrem Stadtteil – und was sollte besser werden?
Die Schulbande von IrreLeicht bei Radio Corax ist diesen Fragen nachgegangen. Für die Sendung waren die Schülerinnen und Schüler in Halle-Neustadt unterwegs und haben Passantinnen und Passanten auf der Straße befragt. Außerdem hat die Redaktion die Geschichtswerkstatt Halle-Neustadt besucht. Dort ging es um die Entstehung der Stadt in den 1960er Jahren, um das Leben in der DDR in Halle-Neustadt und um die Veränderungen in dem Stadtteil nach der Wende. In der zweistündigen Radiosendung verbinden sich Straßenumfragen, Interviewausschnitte und Musik zu einem vielstimmigen Bild des Stadtteils.
Irrläufer und Hofnarren machen Fotos fürs Hörspiel
Was bedeutet Verantwortung in einer Einrichtung, die täglich mit Fragen von Teilhabe, Arbeit und Mitbestimmung konfrontiert ist?
Die Redaktion federleicht hat mit Nicole Bachmann, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Eisleben, ein ausführliches Gespräch geführt. In 120 Minuten geht es um Wege in Leitungspositionen, um Strukturen und Standorte, um Bauvorhaben – und vor allem um die zentrale Frage: Wie gelingt echte Teilhabe von Menschen mit Behinderung?
Ein Schwerpunkt der Sendung liegt auf der Diskussion um Werkstätten, Entlohnung und die Möglichkeiten des ersten Arbeitsmarktes. Warum ist das Gehalt in Werkstätten niedriger? Welche realistischen Perspektiven gibt es? Und welche Rolle spielen Werkstattrat und Frauenbeauftragte in diesem System?
Neben den strukturellen Themen zeigt das Gespräch auch die persönliche Seite: Was motiviert? Was trägt? Wie schafft man es, eine große soziale Organisation zu führen?
Abermals eine intensive, nachdenkliche Ausgabe von federleicht – ohne Hast, ohne Schlagzeilenrhetorik, dafür mit Zeit für Tiefe.
feder.leicht – Mitbestimmung in Werkstätten für behinderte Menschen
In dieser Ausgabe von feder.leicht beschäftigt sich die Redaktion mit der Arbeit der Frauenbeauftragten und des Werkstattrates in den Werkstätten für behinderte Menschen der Lebenshilfe Eisleben / Mansfeld-Südharz. Die Redaktion, deren Mitglieder selbst in den Werkstätten arbeiten und im Büro für Leichte Sprache tätig sind, hat dazu ein ausführliches Gespräch mit der Frauenbeauftragten und zwei Vertretern des Werkstattrates geführt. Im Mittelpunkt stehen Aufgaben, Rechte und Formen der Mitbestimmung im Arbeitsalltag sowie Fragen von Selbstvertretung und Verantwortung.
Winteralltag und Arbeit – unterwegs mit der Schulbande HaNeu
Die Schulbande HaNeu war unterwegs im Winter. Ausgangspunkt ist eine Straßenumfrage, gefolgt von einem Rundgang über das Betriebsgelände der Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft. Im anschließenden Interview geht es um Arbeit im Winter, Abläufe hinter den Kulissen und berufliche Perspektiven. In Gesprächen, Beobachtungen und O-Tönen entsteht ein akustisches Bild von Winteralltag und Arbeitswelt – aufmerksam, direkt und mit eigener Haltung. Eine Sendung der Schulbande aus dem inklusiven Radio-Projekt IrreLeicht von Radio Corax.
Im September wurde in Eisleben eine interkulturelle Woche veranstaltet. In dieser Woche gab es auch einen Fairtrade-Tag. Die feder·leicht Redaktion wollte wissen, was Fairtrade genau bedeutet. Sie haben die Veranstaltung besucht und unter anderem mit Vertretern vom EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V. und dem Nangadev e.V.gesprochen.
Irrläufer – Besuch im Stadtmuseum „Spiel weiter!“ und Interview mit Puppenbauerin Jeannette Drygalla
In Ihrer Sendung zum „Tagebuch der Gefühle“ hat die Redaktion feder·leicht viel über die Zeit des Nationalsozialismus gehört. Das hat sie sehr nachdenklich gemacht und sie wollten mehr über diese Zeit erfahren. Vor allem wollten sie wissen, warum Konzentrationslager errichtet wurden und wer dort eingesperrt wurde. Also haben sie die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald besucht. Dort gibt es seit einigen Jahren auch Führungen und Bildungsangebote in einfacher Sprache.
Die Rabenbande war zu Besuch im Bergzoo Halle und sprach mit dem Vogelkurator und Ausbildungsleiter Michael Merker. Das Interview entstand während eines Rundgangs quer durch den Zoo – vom Elefantenhaus über das Reptilienhaus und die Affenanlage bis zu den Lamas, ins Raubtierhaus und schließlich in die Futterküche. In Interviews, spontanen Gesprächen und Beobachtungen entsteht ein lebendiges akustisches Bild des Zoos – humorvoll, aufmerksam und mit viel Raben-Herz. Eine mobile Reportage der Rabenbande im Rahmen des inklusiven Radioprojekts IrreLeicht bei Radio Corax.
Neue Radiosendung der Schulbande HaNeu: „Abenteuer Zukunft – Berufe, Ausbildung, Perspektiven“
Die Schulbande HaNeu hat eine neue zweistündige Radiosendung produziert – diesmal dreht sich alles um Berufe, Ausbildung und Zukunftsorientierung.
Mit viel Neugier und Engagement ist die inklusive Schüler:innenredaktion diesen Themen auf den Grund gegangen: In einer Straßenumfrage in Halle-Neustadt haben sie Passant:innen nach ihren Berufswünschen und Erfahrungen gefragt. Außerdem sprachen sie mit Frau Koch vom Berufsorientierungsteam derHelen-Keller-Schule über Chancen und Wege in die Arbeitswelt für junge Menschen mit Behinderung.
In der Sendung geht der Blick auch auf die Veranstaltung „Abenteuer Zukunft – Was kommt nach der Schule?“, die am 13. November 2025 in der Jugendherberge Halle (Saale) stattfindet. Dort geben der bvkm und der Lebenstraum e.V. Orientierung beim Übergang von der Schule ins Berufsleben. Im Mittelpunkt stehen echte Lebensgeschichten junger Menschen mit Behinderung, die von ihren Erfahrungen beim Einstieg in Ausbildung, Freiwilligendienst oder Inklusionsbetrieben berichten.
Gemeinsam mit Christina Zeisler (Koordinatorin der Wohnschule) und Marc Dietzel (Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Lebenstraum e.V.) entstand eine vielseitige Radiosendung, die zeigt, wie individuell berufliche Wege verlaufen können – und wie viel Mut, Unterstützung und Selbstvertrauen dazugehört.
Auch musikalisch geht es um Beruf, Berufung und Zukunft – mit Songs, die vom Finden des eigenen Weges erzählen.